Ergotherapie Lexikon

Hirnnerven

Hirnnerven: Die Hirnnerven sind Nerven, die im Gehirn ihren Ursprung haben. Es gibt zwölf Paare der Hirnnerven, die alle wichtige Aufgaben zu erfüllen haben. Besonders in Kopf und Hals sind geschädigte Nerven relativ schnell bemerkbar. Zu Schädigungen kann es unter anderem durch Entzündungen oder einen Schlaganfall kommen. Die Hirnnerven werden mit den römischen Ziffern nummeriert. […]

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Reflex

Reflex: Bei den Reflexen unterscheidet man Eigenreflexe von Fremdreflexen. Gemeinsam haben sie, dass sie eine unwillkürliche und sehr schnelle Reaktion auf einen Reiz sind und den Körper schützen sollen. Eigenreflexe zeichnen sich dadurch aus, dass sie unermüdlich sind sowie Reiz und Reflex im gleichen Organ ausgelöst wird. Sehr bekannt ist der Patellarsehnenreflex, der beim Arzt […]

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Spastik

Spastik: Bei einer Spastik ist der Tonus der Muskulatur stark erhöht, sodass es zu einem andauernden Krampf in bestimmten Muskeln kommt. Der Hypertonus entsteht, da im zentralen Nervensystem eine Schädigung vorhanden ist. Häufig entsteht eine Spastik, wenn das Gehirn mit Sauerstoff unterversorgt war und dadurch Areale geschädigt wurden; dies kann beispielweise durch einen Unfall geschehen […]

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Schlaganfall

Schlaganfall: Der Schlaganfall wird auch Apoplex oder Insult genannt. Es handelt sich dabei um eine Erkrankung, bei der vorübergehend oder anhaltend bestimmte Regionen des Gehirns nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden. Man unterscheidet zwischen dem Hirninfarkt, bei dem eine Arterie durch ein Blutgerinnsel verstopft wird, Nervengewebe nicht mehr mit Blut und Sauerstoff versorgt wird und […]

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Gleichgewicht

Gleichgewicht: Das Gleichgewichtsorgan befindet sich im Innenohr. Es handelt sich um die drei Bogengänge und die Maculaorgane. Sie sind mit Flüssigkeit gefüllt und können Bewegungen wahrnehmen. Die Informationen, die das Innenohr wahrnimmt, werden über den Hirnnerv an das Gehirn weitergeleitet. In Kombination mit dem Sehen und der Wahrnehmung des eigenen Körpers entsteht so in bestimmten […]

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Athestose

Athestose: Unter einer Athetose versteht man Bewegungen, die durch eine langsame und schraubende Ausführung auffallen. Die Betroffenen können dies nicht beeinflussen, da sie aufgrund einer Störung im Gehirn entstehen. Die Betroffenen wirken sehr unruhig, da sie unter Muskelzuckungen leiden und gleichzeitig sich unkontrolliert bewegen. Sind sie erregt, steigt auch die körperliche Unruhe. Kopf, Hals und […]

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Plegie

Plegie: Eine Plegie ist die komplette Lähmung eines oder mehrerer Muskeln. Als Ursachen gelten überwiegend Verletzungen des Rückenmarks sowie des Gehirns, wie bei einer Querschnittslähmung oder nach einem Schlaganfall. Aber auch, wenn große Geflechte von peripheren Nerven zerstört werden, kann sich dies in einer Plegie äußern. Man kennt verschiedene Formen einer Plegie. Bei einer Monoplegie […]

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Zentrales Nervensystem

Zentrales Nervensystem:Unter dem zentralen Nervensystem versteht man beim Menschen Gehirn und Rückenmark. Anatomisch abgegrenzt wird es vom peripheren Nervensystem. Die Anteile des Zentralnervensystems werden je nach ihrer Funktion in motorische und sensible Bereiche unterteilt. Eine weitere Unterscheidung erfolgt in das somatische Nervensystem, über das bewusst Reize aufgenommen und Bewegungen kontrolliert werden, und dem vegetativen Nervensystem, […]

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Graphomotorik

Graphomotorik: Unter Graphomotorik versteht man die Fähigkeit, feinste und differenzierte Schreibbewegungen durchzuführen. Schreiben stellt an das Gehirn eine enorme Leistung dar, da hier verschiedene Sinne und die Muskelspannung zusammen arbeiten. Nur wenn dies reibungslos funktioniert, kann ein Kind schreiben. Damit ein Kind in der Ergotherapie seine graphomotorischen Leistungen trainieren kann, wählen Therapeuten meistens einen ganzheitlichen […]