Die beste Versorgung im Krankheitsfall

Wir genießen in Deutschland eines der besten Gesundheitswesen weltweit. Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind Mitglied in einer gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Die Krankenkassen gestalten heute das Gesundheitswesen aktiv mit und tragen gemeinsam mit anderen Beteiligten, wie z.B. den therapeutischen Teams, die Verantwortung für eine kompetente medizinische Versorgung im Krankheitsfall. Eine genaue Begriffserklärung zum therapeutischen Team findet man im Gesundheitslexikon von Jameda.



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Die Rolle des MDK im Gesundheitswesen

Wer fachgerechte Entscheidungen treffen will, der braucht einen Expertenrat. Im Gesundheitswesen berät der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) die gesetzlichen Kassen bei allen medizinischen und pflegerischen Angelegenheiten. Dazu gehören allgemeine Grundsatzfragen oder auch die Einzelfallbegutachtung. Der MDK agiert dabei wie eine Art interessensunabhängiger Begutachtungs- und Beratungsdienst, der sich für die Gesundheit des Versicherten einsetzt.

Grundlage Gutachten

Um den Gesundheitszustand der Patienten beurteilen zu können, fertigt der MDK ein medizinisch unabhängiges Gutachten an. Die Gutachter sind dabei an sozialrechtliche Vorgaben gebunden und beurteilen, ob die medizinischen oder pflegerischen Maßnahmen angemessen und wirtschaftlich sind. Generell hat der MDK das Ziel, das Pflege- und Gesundheitswesen qualitativ weiterzuentwickeln. Die ärztliche Behandlung fällt allerdings nicht in seinen Tätigkeitsbereich.

Das therapeutische Team

Hat der MDK ein Gutachten fertiggestellt, werden im Anschluss alle Therapie- oder Rehamaßnahmen eingeleitet. Hier kommt das therapeutische Team ins Spiel, das sich aus verschiedenen Berufsgruppen, z. B. innerhalb eines Krankenhauses, zusammensetzt. Es besteht in der Regel aus Psychologen, Physio- oder Ergotherapeuten, die Hand in Hand arbeiten und sich gegenseitig ergänzen. Wer sich noch genauer über die Arbeit des therapeutischen Teams informieren will, der findet einen guten Überblick im Ergodirekt Ratgeber.

Rehabilitation anstatt Pflege

Wer als Ergotherapeut arbeiten möchte, erlernt einen sogenannten Pflegeberuf und hat damit eine große menschliche Verantwortung. Die Arbeit des Ergotherapeuten besteht nicht nur aus der körperlichen, sondern auch aus der psychologischen Betreuung des Patienten. Er hilft Ihnen bei alltäglichen Verrichtungen und trainiert sowohl geistige als auch körperliche Fähigkeiten. Das Ziel des Ergotherapeuten ist, den Patienten möglichst lange ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Ob bei älteren Menschen oder stark eingeschränkten Kranken, die Rehabilitation steht bei seiner Arbeit im Vordergrund. Patienten, die zuhause gepflegt werden müssen, behandelt der Ergotherapeut vor Ort. Er wählt beispielsweise sinnvolle Hilfsmittel für den täglichen Gebrauch aus und macht die Angehörigen mit der Benutzung vertraut.

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