Down-Syndrom

Down-Syndrom: Das Down-Syndrom ist auch unter dem Namen Trisomie 21 bekannt, was auf die Mutation des 21. Chromosoms hindeutet. Das Chromosom liegt in diesem Fall dreifach vor; möglich ist auch, dass nur Teile betroffen sind. Diese Mutation kann von der Mutter vererbt werden oder spontan entstehen; je älter die Mutter bei der Geburt des Kindes ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auftritt.
Schon im Mutterleib kann durch verschiedene Untersuchungen festgestellt werden, dass Down-Syndrom-Kinder häufiger als gesunde Ungeborene unter Herzfehlern leiden und kleiner sind. Bis sie fünf Jahre alt sind, brauchen sie doppelt so lange, um Dinge zu erlernen. Ihr Immunsystem ist oft geschwächt und sie leiden häufig unter Erkrankungen der Atemwege und der Schilddrüse. Auch Leukämie tritt bei ihnen öfter auf. Da die medizinische Versorgung heute aber sehr gut ist, können die meisten Kinder gut behandelt werden; jedes zehnte Kind mit Down-Syndrom wird daher heutzutage 70 Jahre alt.

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