Absencen

Absencen: Der Begriff kommt aus der englischen Sprache und bedeutet „Abwesenheit“. Es handelt sich um eine Krankheit der Epilepsie. Bei Absencen handelt es sich um kurze Bewusstseinslücken oder Aussetzer eines Menschen. Häufig treten Absencen bei Kindern und Jugendlichen auf. Sie werden häufig im Alter seltener. Die Momente der Abwesenheit gehen in der Regel mit fehlender Ansprechbarkeit und Amnesie einher. Früher wurden Absencen auch als Petit-mal-Anfälle (aus dem französischen für „kleines Übel“) bezeichnet, diese Bezeichnung ist auch heute noch weit verbreitet, allerdings nicht eindeutig, da es noch andere Anfälle gibt, die als Petit-mal-Anfälle bezeichnet werden. Über die Ursachen von Absencen lässt sich oft keine Aussage treffen. Man geht davon aus, dass derartige epileptische Anfälle erblich beeinflusst sind. Absencen kommen und gehen sehr plötzlich. Der betroffene unterbricht seine aktuelle Handlung mit den Absencen und verbleibt regungslos und „in die ferne starrend“. In einigen fällen sind körperliche Symptome wie das Zucken der Mundwinkel, Verfärbung der Haut oder das herab sinken von Kopf und Gliedmaßen zu erkennen. Der Anfall endet so plötzlich, wie er gekommen ist und der erkrankte führt seine Tätigkeit „ganz normal“ fort, ohne sich zu erinnern was geschehen ist.

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