Eine psychosomatische Störung ist eine Erkrankung die sich oft in organischen Erkrankungen ausdrückt. Bedingt werden solche Störungen aber durch psychische Probleme wie Stress, im Beruf oder auch privat oder durch Überforderung und privaten Schwierigkeiten, die belastend auf das Individuum einwirken.
In der heutigen Zeit ist der psychische Druck und die Belastung für den Einzelnen so hoch, das bereits viele Deutsche mit psychischen Beschwerden zu kämpfen haben. Oft zeigt sich dies in leichten depressiven Verstimmungen oder eventuell sogar Angstzuständen. Der Grund hierfür sind viele Stressfaktoren, die psychosomatische Erkrankungen auslösen können.
Der Begriff Psychosomatik setzt sich aus Psyche (Seele) und Soma (Körper) zusammen und bedeutet das Zusammenspiel von Körper und Seele und wie sie sich gegenseitig beeinflussen können. Körper und Geist wirken bei diesem Krankheitsbild sehr eng zusammen und können oft nicht richtig voneinander differenziert werden. So kommt es dazu, dass es für Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen nicht möglich ist Gefühle hinreichend wahrzunehmen und zu beschreiben bzw. auszudrücken. Daher ist es auch so, dass in Behandlungen nur die körperlichen Missempfindungen durch den Betroffenen beschrieben werden. Der Betroffene findet nur schwer Zugang zu seinen Emotionen und beschreibt deswegen vorrangig die körperlichen Symptome. Typische Störungen können sein:
- Panikattacken mit und ohne Herzrasen
- Schlafstörungen
- Schmerzen
- Müdigkeit
Eine der Hauptursachen für psychische Belastungen sind persönliche Konflikte. Diese werden durch den Betroffenen oft verdrängt. Ihnen ist nicht klar, welche weitreichenden und tiefgreifenden Einflüsse der Druck machen kann. Ein weiterer häufig auftretender Punkt ist Stress, dieser kann sich durch eine belastende berufliche Situation ergeben oder bei familiären Sorgen, aber auch bei sozialer Unsicherheit.
Aber was kann in der Ergotherapie unternommen werden, um diesen Menschen zu helfen? Als erstes sollte ein gutes Therapeuten-Patienten-Verhältnis aufgebaut werden, denn hier ist es wichtig, das Vertrauen des anderen gewinnen zu können. Danach sollte die Vorgeschichte, sowie die Beschwerdesymptomatik erarbeitet werden. Es ist enorm wichtig dem Patienten ein Gefühl zu vermitteln, dass er nicht nur ein „Fall“ ist, sondern er als individuelles Individuum betrachtet wird, auf das speziell eingegangen wird. Weitere Verfahren passen sich dann dem Patienten an. Es kann durch tiefgreifende Gespräche und verhaltenstherapeutische Ansätze an einer Verbesserung gearbeitet werden. Zusätzlich kann noch mit autogenem Training oder der progressiven Muskelrelaxation gearbeitet werden, um den Patienten ein Gefühl der Entspannung zu vermitteln.
Mit freundlichen Grüßen I Benjamin Haverkamp I Dr. Frank & Partner Zürich






Hallo,eine Kombination aus Ergo und Verhaltenstherapie uns noch andere Methoden ist hervorragend,das macht wirklich sinn, entspannung ist das A und O wenn man betroffen ist.Mir hatte diese kombination wirklich geholfen,kann man nur empfehlen.
Gruß: Michael