Die Bundeswehr verzeichnet einen Anstieg der Posttraumatischen Belastungsstörunge (PTBS) nach Einsätze in Krisengebieten. Dieser Anstieg lässt sich zum Teil damit erklären, dass mehr Soldaten im Ausland im Einsatz sind. Jedoch auch damit, dass die Aufträge gefährlicher und somit seelisch belastender werden. „Der Bedarf an therapeutischer Hilfe, den wir aktuell in der Bundeswehr haben, war vor drei Jahren nicht da“
, sagt der Leiter des Traumazentrums.
Im Bereich der Behandlung, müssen zivile Techniken der Psychotraumatologie den Bedürfnissen der Soldaten angepasst werden.
Beispielsweise in der Ergotherapie können sie als Einzelne oder in der Gruppe ihre Erlebnisse und Emotionen verarbeiten. „Es geht dabei darum, darüber zu reden, und über eine kreative Art Gefühle zum Ausdruck zu bringen – sei es über Zeichnungen, sei es über Skulpturen“
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